Unwetter Bayern - Aktuelle Unwetterwarnungen für Bayern

 Auf Unwetter Bayern erfahren Sie ob und welche Unwetterwarnungen für Bayern ausgegeben wurden. Detaillierte Karten und Wetterinformationen stehen jederzeit zur Verfügung. Das Unwetterwarnsystem, der aktuelle Warnlagebericht, die Tornadowarnungen, das aktuelle Wetter, das Niederschlagsradar, die Satellitenbilder, das Satellitenwetter oder das Blitzortungssystem bei Gewitter helfen bei der genauen Lokalisierung des Unwetters.

Spezielle Unwetterwarnungen

Nebenbei stehen auch noch spezielle Warnungen bereit wie zum Beispiel der aktuelle Pollenflug, der UV-Index, die Thermische Belastung oder die Wetterfühligkeit. Speziell im Sommer haben auch der Waldbrand-Gefahrenindex und der Grasland-Feuerindex eine große Bedeutung.

Die Seite ist stets aktuell gehalten und versorgt Sie jeden Tag mit neuen Wetterinformationen für Ihre Region. Dadurch können Sie bei einem nahenden Unwetter rechtzeitig Sicherheitsmaßnahmen ergreifen um sich und Ihre Familie zu schützen.

Am Ende der Seite befindet sich noch ein Menü mit zahlreichen Definitionen und Erklärungen zum Thema Wetter. Unter anderem sind das Wolken, Regen, Gewitter, Superzelle, Hagel, Tornado, Hurrikan, Blizzard, Fujita-SkalaTorro-Skala und die Beaufortskala.

Was ist ein Unwetter

 Ein Unwetter, auch Extremwetterereignis oder Wetteranomalie genannt ist ein Sammelbegriff für extreme Wetterereignisse. Diese Wetterereignisse bewirken oft sehr hohe Sachschäden, Katastrophen und Lebensgefahr für Mensch und Tier.

Extremereignisse sind im Sinne der Meteorologie Wetterzustände und Wetterlagen, die in ihrem Verlauf signifikant vom Durchschnitt abweichen. Als Basis dient hier eine klimatologische Normalperiode, ein geographischer Bezug zu einer Klimaklassifikation, als Maß der Ausnahmeerscheinung die Jährlichkeit der Wetterelemente und anderer Wirkungsfaktoren, wie auch der Versicherungsschaden oder der gesamtwirtschaftliche (Versicherter und unversicherter Direktschaden, Folgeschäden und Wiederherstellung, einschließlich der Opfer).

Dem Begriff liegt keine präzise Definition zugrunde, sondern ist ein pragmatischer Ausdruck der Dokumentationen von Klima und Wetter in der Klimafolgenforschung oder Versicherungswesen:

Extremereignisse sind jene Ereignisse, die stark vom Durchschnitt abweichen und dadurch außergewöhnlich sind. Es hängt nur von der konkreten Anwendung ab wie stark diese Abweichung dann tatsächlich sein muss, um ein Ereignis als extrem einzustufen.

Unwetter wie sintflutartige Regenfälle, Stürme, Tornados, Gewitter, extreme Schneefälle oder Glätte gefährden immer wieder Menschenleben und richten oft große Schäden an. Präzise und frühzeitige Unwetterwarnungen helfen, die Folgen gefährlicher Wetterereignisse so gering wie möglich zu halten.

Extreme Hitze/extreme Kälte/Dürre sind ebenfalls meteorologische Erscheinungen, die zu großen Schäden führen können, diese stellen jedoch keine Unwetter im eigentlichen Sinne dar. Die Extremereignisse sind von besonderer historischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Als klimatologische Indikatoren sind sie dennoch ungeeignet: zum einen treten diese sehr unregelmäßig ein, und zum anderen muss der Mittelwert einer Normalperiode ja bekannt sein, um eine Wetteranomalie als solche zu klassifizieren. Der aktuelle langfristige Mittelwert setzt sich jedoch genau aus den eintretenden Wetterereignissen zusammen, aktuelle Extremereignisse können also nur mit abgelaufenen Bemessungszeiträumen verglichen werden bzw. in Kontexte gesetzt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) definiert folgende Ereignisse als Unwetter, wenn die unten genannten Schwellen überschritten werden:

 

Kriterien zur Unwetterwarnung

  1. Gewitter mit Hagel (Körner größer als 1,5 cm) oder mit Starkregen oder mit Sturm oder Orkan.
  2. Sturm Orkanartige Böen von 11 Bft. (in 10 Meter Höhe gemessen)
  3. Orkan mind. 12 Bft. (in 10 m Höhe gemessen)
  4. Schneeverwehung lockere Schneedecke (größer als 10 cm) oder Neuschnee mit Böen über 8 Bft
  5. Starkregen mehr wie 25 l/m² innerhalb 1 Stunde oder mehr als 35 l/m² in 6 Stunden
  6. Dauerregen mehr als 40 l/m² in 12 Stunden oder mehr wie 50 l/m² in 24 Stunden oder mehr als 60 l/m² in 48 Stunden
  7. Glatteis verbreitete Bildung von Glatteis oder auch überfrierender Nässe mit Einfluss auf den Verkehr
  8. Schneefall mehr wie 10 cm innerhalb 6 Stunden oder mehr als 15 cm in 12 Stunden
  9. Tauwetter Dauerregen bei einer Schneedecke von mehr als 15 cm
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